Firmenphilosophie

Liebe Gartenfreunde

Wir werden oft gefragt, wieso wir nun ausgerechnet in der Lausitz und dann noch obendrein auf einem ehemaligen Betriebsgelände einer Braunkohlefabrik eine Gärtnerei eröffnet haben. Auf einem sehr mageren Boden aus Sand und Kohle, dafür aber „steinreich“.

Nun sehr einfach. Man kann nur aus dem etwas machen, was vorhanden ist. Klagen über das Nichtvorhandensein von gutem Boden und optimalen Niederschlägen bringt nichts.
Wir haben die gleichen Voraussetzungen wie unsere Kunden.
Dies sehen wir nicht als Nachteil, sondern als Vorteil für unsere Kunden.

Unser Anliegen ist die Produktion von winterharten Pflanzen, die im Garten unserer Kunden gut anwachsen und sich dort zu voller Schönheit entwickeln.

Im Frühjahr gibt es bei uns keine Stauden mit schon 150 cm Höhe und im Herbst keine frischgrünen Pflanzen, während die Natur draußen schon die Herbstfarben malt. – Sprich: keine geschönte und überdüngte Gewächshausware.

Unsere Pflanzen zeigen immer das jahreszeitliche Entwicklungsstadium.
Das schließt ein, daß manche Pflanzen (z. B. Mohn) nach der Blüte einziehen oder unansehnlich aussehen (z. B. Monarden, Rittersporne, Sonnenbraut) bis sie wieder ein zweites Mal blühen.
Dies entspricht dem Rhythmus der Natur.

Was nutzt ein optisch schönes Essen wenn es nicht schmeckt oder nicht bekömmlich ist?

Bei den Pflanzen ist es ebenso.
Wir stehen zu unserer Philosophie.
Schön und gut können sich ergänzen, aber schön muß leider nicht immer auch gut sein.

Gut in diesem Sinne sind für uns die inneren Pflanzenwerte, denn sie sind die Ausgangsbasis für ein sicheres Anwachsen in Ihrem Garten sowie für ein gutes weiteres Gedeihen.

Dem fühlen wir uns verpflichtet, – nämlich der Nachhaltigkeit und nicht dem kurzfristigen Moment. Dies gilt für die Gärtnerei ebenso wie für unseren Wald und unsere Tiere.

Nachhaltigkeit ist für uns kein Modewort, sondern dient dem gesunden Erhalt unserer Lebensgrundlagen.

Wir arbeiten nach den Richtlinien des biologischen Pflanzenschutzes.
Torf kommt bei uns gar nicht zum Einsatz(außer für Moorbeetpflanzen). Alle Pflanzen erhalten im Frühjahr ein biologisches Stärkungsmittel. Schnecken werden per Hand aufgelesen. Die Laufenten unserer Mitarbeiterinnen freuen sich.