Seerosen

Die Seerose ist die Königin des Gartenteiches, sie hat einfach etwas majestetisch anmutendes. Oft wartet man im Frühjahr ungeduldig auf das erste Öffnen der Blütenknospen. Je nach Sorte beginnt die Blütezeit ab Ende Mai. Dabei öffnet sich jede Blüte für 3-5 Tage, abends schließen sich die Blüten.

Aber nicht nur die Blüten sind interessant. Auch die Blätter sind es, denn außer einfach grün gibt es Sorten mit rötlichen Blättern, braun oder weißlich gefleckten Blättern.

In den letzten Jahren sind viele interessante Seerosensorten vor allem in den USA gezüchtet worden, die mit ungewöhnlichen Farben und Formen eine echte Bereicherung sind.

Seerosen gibt es nun für alle Wassertiefen in allen Farben, wobei die Seerosensorten auch einen sehr unterschiedlichen Platzbedarf haben.

Die Pflanztiefe im Wasser sollte immer wie bei der Sorte angegeben eingehalten werden, denn sonst wachsen z. B. bei starkwüchsigen Sorten, die zu flach stehen, die Blätter aus dem Wasser heraus und die Blüten bleiben unter den Blättern verborgen und kümmern.

Ist die Wassertiefe zu groß für die gewählte Sorte, kostet es die Pflanze zu viel Kraft die Blüte bis an die Wasseroberfläche zu schieben, auch da gibt es wenige Blüten.


Wir unterscheiden 3 Gruppen:

Zwergseerosen für einen Wasserstand von 20-40 cm

Mittelstark wachsende Seerosen für einen Wasserstand von 40-80 cm

Stark wachsende Seerosen für einen Wasserstand von 80-120 cm, einige wenige Sorten können auch 150 cm oder tiefer stehen

Wichtig!

Pflanztiefe ist hier immer der Abstand vom Austrieb der Pflanzen bis zur Wasseroberfläche, d. h. die Höhe des Pflanzbehälters müssen Sie abziehen!

Auch liegt bei der Seerosenwahl ein bißchen die Qual der Beschränkung, denn mehr als ein Drittel der Wasserfläche sollte nicht durch die Seerosenblätter bedeckt sein, sonst sieht man zu wenig Wasser. Und gerade dieser Anblick bringt uns doch Erholung und Entspannung, egal ob wir gleichzeitig Fische beobachten oder einfach nur die Seele baumeln lassen.

Seerosen sollten am besten in einen großen Container gepflanzt werden. Das erleichtert die Pflege, wie z. B. Nachdüngen oder nach Jahren die Pflanzenteilung.

Hier gibt es geeignete Gittercontainer, die mit einem Jutetuch ausgelegt werden können.

Die Pflanzerde für Seerosen sollte mineralisch sein, möglichst lehmhaltig, mit nicht wasserlöslichen Nährstoffen. Nachgedüngt wird am besten mit Düngekegeln mit entsprechendem Nährstoffdepot für das ganze Jahr. (erhalten Sie auch bei uns)

Wichtig ist: Seerosen dürfen nie zu tief gepflanzt werden, die Triebspitze muß über der Erde sein, sonst fault der Trieb und die Pflanze geht ein!

Auch sollten sich frisch gepflanzte Seerosen langsam an einen steigenden Wasserstand gewöhnen können.

Das bedeutet bei neu angelegten Teichen: Wasserstand langsam erhöhen in dem Maße wie die Seerosenblätter den Wasserstand erreicht haben und flach auf dem Wasser liegen.

Bei bestehenden Teichen kann man vorerst den Seerosenkübel etwas erhöht aufstellen indem man Steine oder ein Behältnis darunterstellt. Auch hier wird der Kübel tiefer gestellt sobald die Seerosenblätter die Wasseroberfläche erreicht haben.

Die von uns angebotenen Seerosenarten und -Sorten sind alle winterhart.